IM ZAUBERSPIEGEL DER MACHT - VERSTECKTE BOTSCHAFTEN UND BEWEGTE BILDER
Vor kurzem wurde das Fernsehen 50 Jahre alt. Das ist Anlass genug, diesem Medium sehr kritisch zu begegnen. Und zur Kenntnis zu nehmen, dass es zur Wirklichkeit der Herrschaft im Zeitalter von Globalisierung und Modernisierung gehört.
Am 25. Dezember 1952 nahm der Nordwestdeutsche Rundfunk (NWDR) nach einer kurzen Testphase seinen regelmäßigen Sendebetrieb auf. Die erste Tagesschau gab es am 26. Dezember um 20.00 Uhr, die rund 70 Zuschauer erlebten. Eines der ersten Fernsehgeräte war ein Philips-Gerät, der sog. „Starenkasten“. Die deutsche Industrie produzierte 1952 gerade mal 4.000 Geräte pro Anno. 1957 sind es bereits knapp 1 Million. Seit dieser Zeit gab es täglich Programm: zunächst 1 Stunde am Nachmittag und 2 Stunden am Abend. Gesendet wurden Nachrichten, gekoppelt mit aktuellen Berichterstattungen, Unterhaltung, Show und Quiz. Ende der 50 Jahre wurden bereits 5 Stunden täglich gesendet. 1967 wurde das Fernsehen bunt. Ab 1995 nahm die ARD den 24-Stunden Betrieb auf. Heute verfügen ca. 98% aller deutschen Haushalte über ein Fernsehgerät. Die Deutschen sehen ca. 3-4 Stunden Fernsehen am Tag.
Vermutlich beschäftigen sich die Menschen neben ihrer täglichen Arbeit, dem Sport und anderen Freizeitvergnügungen in der ihnen zur Verfügung stehenden täglichen Zeit, mit dem Fernsehen. Dabei muss es sich also um ein Medium handeln, dass die tiefsten Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen hilft, denn sonst wären die statistischen Erhebungen völlig ohne Belang. Es muss demnach ihre Hoffnungen und Erwartungen erfüllen, ihre Triebe steuern, ihre Ängste hervorrufen können. Die Folgen, die sich mit der Ausbreitung des Fernsehens daraus ergeben, müssen somit verheerend sein, wenn man diese Selbstverständlichkeit, mit der das Fernsehen seinen Siegeszug angetreten hat, und unseren Alltag dominiert, konstatiert.
Vielleicht ist das der Grund, warum Politiker, Parteien, die Werbebranche, die Größen aus Film, Sport und Entertainment in den Sendern um Einfluss ringen? In dieser vermeintlichen Legitimation liegt nicht nur ihr bloßes Profitinteresse, sondern auch die Sucht nach der Quote, ohne die sie eine Fortsetzung von Manipulation, Illusion und Information nicht schreiben könnten. Es sind die Informationen, die wie in einer Zwangsneurose den Machern des Fernsehens ihre Daseinsberechtigung vorgaukelt, und sie selbst wiederum abhängig macht vom Plebiszit der Zuschauer.
Mit der Vorherrschaft über die Information, wirken sie auf die Grundkräfte der menschlichen Seele, der Bewegung der sich abbildenden, der erzählenden und der ruhenden Bilder ein.
Der so entstehende Mechanismus, der Zwang zum Sehen und zum Wahrnehmen, löst (intensive) Gefühlserlebnisse aus, die einen Schein der Wirklichkeit erzeugen, in die sich der Betrachter von Fernsehsendungen quasi miterlebend hineinversetzt. So entsteht ungewollt eine ‚zwischenmenschliche Beziehung’, wie man sie in der Geschichte von Massenmedien und Publikum in dieser Form noch nie erlebt hat.
Man könnte auch sagen, dass das Fernsehen sich unter diesen Bedingungen zu einem Isolations- und Folterinstrument entwickelt hat, das jede Bande zerschlägt und die Gesellschaft in simple Wesen aufteilt, die jeden Tag über das Leben der Menschen Geschichten erzählen, die gefühlsmäßig miterleben, Gedanken vermitteln, moralische Qualitäten entdecken. Ihre Seele wird zu einer Mammutanlage von Darstellern, Kulissen, Kostümen, Beleuchtung, Manifestationen der Sprache, Gestik und Mimik. Dieser Schauplatz des Geschehens öffnet sich in Gestalt einer Projektionsfläche, und vor laufender Kamera wird alles und jedes abgespielt, was zur Ablenkung und zum Genuss beiträgt.
Wenn das Fernsehen unter weitgehender Ausschaltung von Wille und Denken, einen Zustand der Trance hervorruft, dann hat das viel mit einer Sucht nach dem Audiovisuellen und der Suggestion zu tun. Sie sind Mittel zum eigentlichen Zweck: den Betrachter monströser Fernsehsendungen dazu zu zwingen, sich zwanghaft für die nächste Sendung bereit zu machen; denn jede Gesamtheit des Erlebens vor dem Gerät, ruft die Identifizierung mit den handelnden Personen hervor. Posthypnotisch betrachtet greift somit das Fernsehen tief in die Moral der Menschen ein. In der Werbung, bei politischen Sendungen, in der Show, den täglichen Talks, den Nachrichtensendungen und bei den Filmen wirken dieselben Mechanismen: das Denken wird mechanisch und schickt sich an, eine Scheinwelt zu installieren, in der die Ansprüche und die Erwartungen des Lebens auf minimale Geistestätigkeit reduziert wird.
Leider ist mit dem Fernsehen die Erkenntnis herangereift, dass dieser Mechanismus der Ausdruckslosigkeit, die Gefühle für Wahrheit absterben lassen, unserem kollektiven provinziellen Niveau entsprechen. Es ist das, was wir an Politikern und satten Fernsehstars kritisieren: ihre Lebensferne. Sie entspricht nur unserer Agonie, und ihre Dickfälligkeit unseren regressiven Kinderphantasien, der Lust nach dem Sehen. Ein voyeuristischer Zug, der an Goethes Faust II erinnert: "Zum Sehen geboren, zum Schauen bestellt... Ihr glücklichen Augen, was je ihr gesehen. Es sei wie es wolle, es war doch so schön!" Die ganze Schärfe des Problems tritt da noch deutlicher hervor, wenn bedacht wird, dass es sich hier nun nicht mehr um einen heimlichen Augenschmaus handelt, der einem wie auch immer gearteten Unterhaltungsbedürfnis gerecht würde, sondern gezielt dazu genutzt wird, durch die Schaulust den unbewältigten Problemen des Alltags zu entfliehen.
Das Fernsehen bietet als Ausweg an, diese belastenden Gefühle zu verdrängen, und durch jene unverbindlichen zu ersetzen, die z.B. in den Soaps mit einem Teil der Wirklichkeit verknüpft wird. Eine so entstehende künstliche Welt ist eine Fluchtmöglichkeit, die wie Alkohol oder Drogen angeboten wird, um die klassischen Bedingungen für die Entstehung von Sucht und Abhängigkeit zu erfüllen. Dass das von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wird, hängt damit zusammen, dass der Zustand der Entwöhnung vom Fernsehen eigentlich nie stattfindet, und anders als bei Alkohol- oder Drogenabhängigkeit ist der Rauschzustand gesellschaftlich akzeptiert. Wer ins Kino geht, der kann für sich in Anspruch nehmen, kulturell interessiert zu sein. Wer fernsieht, kann übertrieben sagen: er kommt den Pflichten eines Staatsbürgers nach, zu denen das Interesse gehört, sich über politische oder andere Dinge, zu informieren.
Die leichte Verfügbarkeit dieser Droge wird durch einen Knopfdruck aufbereitet, wird zugeliefert und kann jeden Moment abgerufen werden. Das wirkt ebenso suggestiv wie etwa eine dramatische Theaterhandlung. Auch sie lässt, wie das Fernsehen, den Zuseher seelisch ‚atmen’. Der eigentliche Unterschied zwischen einer Theateraufführung und einem Fernsehstück besteht aber darin, dass sich das Sprachliche zum Visuellen hin verlagert. Der ganzheitliche Erlebnisraum des Theaters wird durch die Naheinstellungen der vorgegebenen Mechanik der Fernsehgeräte ins Gegenteil verkehrt. Das gesprochene Wort wird durch Dauerberieselung und gewundene Satzfolgen abgelöst. Sicherlich ein Novum in der menschlichen Sprache; denn sie ist der eigentliche Garant der Verständigung der Menschen untereinander. Sprache muss immer denkend verstanden werden, bevor sie auf das Gefühl wirkt. Das Fernsehen indes ruft unmittelbare Gefühle hervor, die einem Drehbuch entstammen, dass auch auf einen Zuschauer montiert werden könnte. Es würde an der eigentlichen Aussage nichts ändern, dass dabei das Wesentliche verloren geht: die Kommunikation untereinander.
Damit das Fernsehen vom Wesentlichen ablenkt, Tatsachen unterschlägt, und sich in seiner Berichterstattung mehr von den Erfordernissen der Politik und der Ökonomie leiten lässt, muss es publikumswirksam sein. Beides hängt intensiv zusammen; denn der Schautrieb, und der Trieb, sich zur Schau zu stellen und seine ‚politische Ware’ anzupreisen, fasziniert die Zuseher und hypnotisiert sie zugleich. Anders ist es nicht zu erklären, dass Politik so zu einem Konsumprodukt geworden ist, das um neue Kunden buhlt, die sich nun wiederum selbst als ‚heimliches Auge’ begreifen, und abmahnen, kommentieren oder Beifall klatschen. Die Macht des Fernsehens ist der Bilderzauber des Sehens mit verbundenen Augen. Die Präsenzpflicht all derjenigen, die die gähnende Leere der Räume füllen, ist zu einem Automatismus geworden, der den künstlichen Kommunikationskäfig ausmacht, und als Bändiger der Langeweile auftritt.
Es vergeht kaum ein Tag, wo nicht das Fernsehen ruft. Dieser ‚Rufer in der Wüste’ trägt nichts zur Aufklärung bei. Im Gegenteil: durch Konzentration und Verflechtung organisiert es all das, was wir uns antun, bzw. ansehen.
Damit wird eine andere Frage an die Oberfläche gebracht, nämlich dass wir Medienkinder der 3. technologischen Revolution sind, die die neuartigen Organisations- und Produktionsformen des Fernsehens verinnerlicht haben. Uns interessiert es z.B. gar nicht besonders, wie das ‚Heiligtum’ Kirch nach seiner Pleite ‚entflochten’ wurde. Der Maßstab aller Dinge ist, dass es weiter geht, dass die Welt durch das Fernsehen zur Bühne geworden ist, zum Film, der vor unseren Augen abläuft, ohne dass wir entscheidend eingreifen können. Die Medien haben eben die Tendenz entwickelt, die Zuschauer in die Sendungen hineinzuziehen. Und es gelingt ihnen, sie vom Aufwachen bis zum Einschlafen zu begleiten. Das minimiert die Hoffnung, dass es einmal möglich erscheint, dass die Menschen ihre Erfahrungen woanders machen, und dass sie nicht mit dem Fernsehen ihre Orientierung und ihre Lebensziele erleben, und die Medienwelt ihnen ihre Bedürfnisse und Wünsche oktroyiert.
"Ich sehe die Zeit voraus, in welcher der fernsehfreie Tag nicht nur gefordert, sondern nur Notwendigkeit wird." (Sigmund Graff)
von Dietmar Kesten,
GELSENKIRCHEN, IM DEZEMBER 2003.
|
|
| Stationen der Entwicklung des deutschen Fernsehens |
25. Dezember 1952: Der NWDR (Nordwestdeutscher Rundfunk) beginnt mit dem regelmäßigen Fernsehbetrieb und bietet täglich zwei Stunden Programm. Die erste ‚Tagesschau’ wird einen Tag später ausgestrahlt. Der Deutsche Fernsehfunk (DFF) der DDR nimmt rund drei Jahre später seinen regulären Betrieb auf. |
26. Dezember 1952: Peter Frankenfeld, der Humorist der ersten Stunde, präsentiert „Eine nette Bescherung“. |
Karneval 1953: Erste Live-Übertragung eines Karnevalszuges aus Düsseldorf. |
2. Juni 1953: Als erste internationale Direktsendung wird die feierliche Krönung von Elizabeth II. Live aus London übertragen. |
1953: Hans Joachim Kulenkampff beginnt mit seinem ersten Quiz „Wer gegen Wen?“. |
1954: „Familie Schölermann“ flimmert über den Bildschirm. Bis 1959 werden 111 Folgen ausgestrahlt. |
1. November 1954: Das ARD-Gemeinschaftsprogramm nimmt mit zunächst sechs Sendern der Länder seinen Betrieb auf. |
1955: Robert Lembke startet mit „Was bin ich?“. |
1956: Die Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“ startet. |
3. November 1956: Der Bayerische Rundfunk (BR) strahlt zum ersten Mal einen Werbespot aus. Beppo Brem und Lisl Karstadt werben für Persil. |
1957: Die „Lach- und Schießgesellschaft“ startet erstmalig ihr Programm im Fernsehen. Mit von der Partie sind: Dieter Hildebrandt, Klaus Havenstein, Ursula Noack, Wolf Scheller. „Panorama“, das erste Polit-Magazin, geht auf Sendung. |
1958: Jürgen Rohland beginnt mit der Krimi-Reihe „Stahlnetz“. |
1959: Erste Western-Serien „Union Pacific“ und ‚“Texas Rangers“, Heinz Weiss, alias Clemens Forell ruft die Kriegszeit in Erinnerung. „Soweit die Füße tragen“ wird ausgestrahlt. |
1960: Die Zweite Familien Serie „Familie Hesselbach“ mit Lisl Christ taucht auf. |
21. März 1960: Das politische Magazin des DDR- Fernsehens „Der Schwarze Kanal“ von Karl-Eduard von Schnitzler geht auf Sendung. |
1961: Chris Howland startet mit seinem legendären „Musik aus Studio B“, „Wyatt Earp“ reitet. |
|
1962: Der Straßenfeger von Durbridge „Das Halstuch“ hält die Nation in Atem. Es gibt Einschaltquoten bis zu 98%. Der Kabarettist Wolfgang Neuss („Wir Wunderkinder“) verrät den Mörder Dieter Borsche. |
1963: Grubenunglück in Lengede. TV-Ereignis mit etlichen Live-Übertragungen. |
1. April 1963: Das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) nimmt seinen Sendebetrieb auf. |
25. Januar 1964: Kuhlenkampff ist mit „Einer wird gewinnen“ dabei. „Bonanza“ kommt angeritten. Lou van Burg präsentiert als erster Holländer seine Show „Der goldene Schuss“. |
1965: „Monitor“ hat Premiere. Auch für Rudi Carrell scheint in Deutschland die Sonne. |
1966: In diesem Jahr bitten die „Gentlemen zur Kasse“. „Melissa“ von Durbridge wird zum Knüller. |
1967: Eduard Zimmermann löst seine ersten „Aktenzeichen“. |
25. August 1967: Das Fernsehen wird bunt. Willy Brandt gibt auf der Berliner Funkausstellung den Startschuss für das Zeitalter des Farbfernsehens. 1969 sendet auch das DDR-Fernsehen in Farbe. |
21. Juli 1969: „Ein großer Schritt für die Menschheit“. Armstrong auf dem Mond. Und das Fernsehen ist dabei. |
Ostern 1970: Die „Tagesschau“ wird bunt und wird in Farbe ausgestrahlt. |
1971: Scharf wie Paprika. Durbridge holt sich die Einschaltquote mit: „Das Messer“. |
1972: TV-Höhepunkt. Olympische Spiele in München. „Raumschiff Enterprise“ entführt die Nation in die Tiefen des Alls. |
1973: „Klimbim“ kommt. |
1974: Rudi Carrell ist weiter aktiv. „Am laufenden Band“ heißt seine neue Sendung. Die WDR-Kultserie „Ein Herz und eine Seele“ mit Alfred Schubert und Diether Krebs läuft an. |
1976: Dagmar Berghoff spricht ihre erste Tagesschau. |
1977: Die Hallervorden Fans kommen auch auf ihre Kosten. „Nonstop Nonsens“ mit Didi. |
1979: Es gibt ca. 20,3 Millionen TV-Geräte. |
1980: „Verstehen sie Spaß“ mit Kurt Felix und Paola. |
1981: Fassbinder verfilmt fürs Fernsehen Döblins „Berlin, Alexanderplatz“. |
3. September 1981: ZDF-Sendungen werden regelmäßig im Stereoton ausgestrahlt. Die ARD sendet ab 1985 im Mehrkanalton. |
1982: 21,8 Millionen Fernsehgeräte sind angemeldet. |
1984: Die ARD heißt jetzt „Erstes Deutsches Fernsehen“. |
1.Januar 1984: Das erste Kabelfernsehen, das Ludwigshafener Kabelpilotprojekt, startet |
1. Dezember 1984: 3sat geht an den Start. |
2. Januar 1984: Der Privatsender RTL plus (später RTL) nimmt seinen Sendebetrieb auf, ein Jahr später kommt SAT.1. |
1985: Alle glotzen „Das Boot“ mit Herbert Grönemeyer aus Bochum. |
1986: „Miami Vice“ hat eine Einschaltquote wie „Dallas“ und dem Fiesling J.R. |
1. November 1986: Das erste deutsche Pay-TV (Abonnement-Fernsehen) Teleclub startet in Hannover. 1991 geht Premiere auf Sendung. |
9. November 1989: Zum Mauerfall wird rund um die Uhr berichtet. |
1991: Der Golfkrieg verändert die Sende- und Sehgewohnheiten ARD und ZDF führen das „Frühstücksfernsehen“ ein. Der Tod begleitet auf allen Kanälen das Vorrücken auf Bagdad, bis General Schwarzkopf vom Pentagon zurückgepfiffen wird. |
31. Dezember 1991: Mehr als ein Jahr nach dem Mauerfall stellt das DDR-Fernsehens DFF sein Programm ein. |
1. Januar 1992: Der neue gesamtdeutsche Rundfunk-Staatsvertrag tritt in Kraft. Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) und der Ostdeutsche Rundfunk Brandenburg (ORB) nehmen als Mitglieder der ARD ihren Sendebetrieb auf. |
25. Januar 1993: Vox geht an den Start. |
5. Dezember 1995: Bei SAT1 geht Harald Schmidt in die Bütt. |
1999: „Wer wird Millionär“ löst einen Quiz-Boom aus. |
1. März 2000: „Big Brother“ ist für die nächsten 102 Tag Zuflucht. |
2002: Die größte Werbekrise erfasst das deutsche Fernsehen. Die Kirch Media, Mehrheitsgesellschafter der ProSiebenSAT.1 Media AG, stellt Insolvenzantrag. |
|